Schulbegleithundeausbildung und Kosten

Pfotenpädagogen bietet in Nordhessen (34576 Homberg/Efze und 34587 Felsberg) eine Schulbegleithundeausbildung mit dem Ziel, den Hund professionell in der Schule, Kitas und anderen pädagogischen und/oder sozialen Einrichtungen als Co-Pädagogen einzusetzen.

Die Einsatzgebiete für die Hundegestützte Pädagogik sind vielfältig und unterscheiden sich inhaltlich sehr. Um ein möglichst breitgefächertes Wissen vermitteln zu können, haben wir uns in einem Team zusammengeschlossen, dessen Mitglieder über einen beruflichen Hintergrund in ganz verschiedenen Bereichen der Pädagogik und Sozialpädagogik verfügen. Unsere eigenen Hunde werden als Schulhund oder Kitahund erfolgreich eingesetzt.
Zusätzlich kooperieren wir eng mit Tierärzten, Tierphysiotherapeuten, Tierheilpraktikern, kynologischen Experten und qualifizierten Mensch/Tier-Teams, die aktiv in unterschiedlichen Fachgebieten der tiergestützten Intervention arbeiten.

Begrifflichkeiten: Das Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde e.V. hat auf seiner Internetpräsenz www.schulbegleithunde.de  folgende Definition veröffentlicht: (Stand Januar 2020) Pfotenpädagogen greift auf diese sinnvolle Definition zurück.

Schulhund – Oberbegriff für alle in der Schule eingesetzten Hunde, die aus unserer Sicht in 3 Untergruppen eingeteilt werden können:

  • Schulbegleithunde – Hunde, die ihre Besitzerin, eine Pädagogin, regelmäßig in die Schule (in Klassen bzw. Gruppen) begleiten und eine Teamweiterbildung von mind. 60 Stunden absolviert haben. Der Begriff ist gleichzusetzen mit dem Begriff „Präsenzhund“, der allgemein nur Insidern bekannt ist,  und beinhaltet auch „Klassenbegleithunde“.
  • Schulbesuchshunde – Hunde, die mit ihren Besitzern für einige Stunden an einem Projekt zum Thema Hund in der Schule teilnehmen und mindestens eine Teamweiterbildung von einem Wochenende absolviert haben sollten.
  • Therapiebegleithunde – Hunde, die ihre Besitzerin, eine Therapeutin, regelmäßig in die Schule begleiten und eine Teamweiterbildung von mind. 60 Stunden absolviert haben.“

Die Ausbildung zum Schulbegleithunde-Team bei Pfotenpädagogen setzt sich aus  6 Teilen zusammen.

  1. Orientierungsseminar (Halb-Tagesseminar)
  2. Basisseminar I (Wochenendseminar)
  3. Basisseminar II (Wochenendseminar)
  4. Kreative Ideensammlung (Wochenendseminar)
  5. Abschlussseminar (Wochenendseminar)
  6. Prüfung

Zu Beginn bieten wir ein Orientierungsseminar, um Interessierten einen Einblick in unsere Ausbildung zu ermöglichen, um dann zu entscheiden, ob unser Angebot das richtige für sie ist. Uns bietet dieses Seminar die Gelegenheit, die Interessierten und ihre Hunde kennenzulernen, um anschließend Empfehlungen zur weiteren Ausbildung geben zu können.  Die Seminardauer beträgt pro Teilnehmer ca. 4 Stunden und erfolgt in kleinen Arbeitsgruppen.

Dann folgen 4 Grundlagenseminare (Basisseminar I, Basisseminar II, Kreative Ideensammlung und Abschlussseminar), die an 4 verschiedenen Wochenenden zu je 14 Stunden stattfinden. Zeiten: Samstag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr und Sonntag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Prüfungstag ist ein Samstag und beginnt um 10.00 Uhr.

Die Ausbildung findet über einen Gesamtzeitraum von ca. 12 Monaten statt.

Alle Seminare werden von mindestens einer hauptverantwortlichen Dozentin für den Bereich Pädagogik (je nach Thema  auch 2 oder 4 Dozentinnen) und grundsätzlich von Regina Kubiak-Heutling als Dozentin für den Bereich Kynologie und Sozialpädagogik gestaltet und betreut.

Die Kosten für die zweitägigen Seminare belaufen sich auf 250,00 Euro pro Person (Studenten/Referendare 210,00 Euro).

Das erste Seminar (Orientierungsseminar) wird mit 80,00 Euro pro Person veranschlagt.

Die Prüfungsgebühr beträgt 150,00 Euro (Studenten/Referendare 110,00 Euro).
In den Kosten enthalten sind: Teilnahmebestätigungen nach jedem Seminar und ein Prüfungszertifikat werden in gedruckter Form erstellt und ausgegeben. Um nachhaltig und umweltbewusst zu agieren, haben wir uns entschlossen, die Skripte der Veranstaltungen in digitaler Form zur Verfügung zu stellen. Verpflegung in Form von heißen und kalten Getränken und verschiedene Snacks und frisches Obst stehen den Teilnehmern zur Verfügung.